mirapodo: Schöner Schuhe shoppen mit dem Smartphone

Online Händler mirapodo optimiert Webseite für mobile Nutzer

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  • M-Commerce: Schuhhändler mirapodo ist ab heute mit mobiler Seite live
  • Praktisch: Gemeinsamer Warenkorb für myToys, ambellis und mirapodo möglich
  • Unterstützt von Sevenval FIT: Die neue, optimal für unterschiedliche mobile Endgeräte konfigurierte Webseite verringert Ladezeiten

Berlin/Köln, 25. März 2015 – Der Online-Händler mirapodo startet heute seine mobile Webseite m.mirapodo.de. Damit können Smartphone -Nutzer den vollen Funktionsumfang der Seite jetzt auch mobil genießen. Die Performance und Usability wurde mit Hilfe des Front-End-Servers Sevenval FIT optimiert. Continue reading

Douglas ist Gewinner des IWB Shop-Award 2015

Douglas IWB

…Auf dem ersten Platz in der Kategorie Multichannel findet sich mit unserem Kunden Douglas ein alter Bekannter beim Shop-Award. Kein Wunder, dass Jens Diekmann, Leiter Crosschannel & Business Development bei Douglas (im Bild links), seine Trophäe professionell wie ein Oscar-Gewinner in die Kameras hielt.

“Wir haben wieder gewonnen, weil wir das, was wir damals begonnen haben, konsequent und mit viel Power weitergeführt haben,” so Diekmann zufrieden.

Wir sind stolz Teil dieses Erfolges zu sein.
Danke an alle Beteiligten – unseren Kunden und unsere Kollegen.

Hier geht es zum vollständigen Artikel der Internet World:
http://www.internetworld.de/e-commerce/internet-world-messe/aboutyou-raeumt-hauptpreis-best-of-show-ab-913737.html?ganzseitig=1 01_Trophaeen_w900_h600(Quelle: Foto Vogt)

Schneller Shopstart auf allen Kanälen – Intershop und Sevenval vereinfachen Multi Device E-Commerce

Koop

Stellen Sie sich vor, Sie betreiben einen Online-Shop. Ihre Kunden nutzen auch Smartphones oder Tablets für ihren Einkauf im Internet. Mobile Commerce-Umsätze machen eine erheblichen Anteil Ihres Gesamtumsatzes aus.  

Ihre Produktsortimente oder Markenshops sollen:

  • schnell und unkompliziert ausgerollt werden können UND
  • voll responsive über alle Kanäle laufen.

Wie kann so eine Lösung aussehen?


Front-End-Server + Shopsystem
Wir haben Sevenval FIT und Intershop Commerce Suite kombiniert.
Warum? Jedes Tool tut das was es am besten kann: Mit Intershop lässt sich die gesamte E-Commerce-Logistik unkompliziert managen. Sevenval gewährleistet eine optimale Performance und Usability von E-Shop für Desktop-PCs, Tablets und Smartphones.
Zu diesem Zweck wurde Sevenval FIT und Intershops Webadapter zu einem Webserver verzahnt.
Alle Funktionen beider Tools stehen neuen Shops sofort zur Verfügung.

Das bedeutet

Schneller Roll-out von neuen Produktsortimenten

  • Schnelle Erstellung eines neuen Markenshops oder Produktsortiments durch vereinfachtes Aufsetzen des Webservers möglich
  • Agile Entwicklungsumgebung: Built- und Deployment-Prozesse laufen automatisch
  • Schnelle Implementierung: Neue Shops erhalten automatisch das Feature-Set zur Front-End-Optimierung für Smartphone, Tablet und Desktop
  • Kundenspezifische, schnelle Feature-Entwicklung für den Shop mit vorgefertigten, anpassbaren Elementen (Adaptive Components)

Full Responsive für Desktop, Smartphone, Tablet

  • Sevenval FIT integriert Feature- und Device Detection für jeden Shop
  • Damit gewährleistet Sevenval FIT eine optimierte Content-Auslieferung für jede Kombination von Gerät und Browser
  • Entlastung der Entwickler durch vereinfachtes Bug-Fixing und Software-Updates für alle Geräte
  • Mobile- und Tablet-Shops sind als Standard-Module bei jedem Webshop verfügbar

Optimale Performance und Usability

  • Entlastung des Browsers
  • Serverseitige Abwicklung von rechenintensiven Operationen
  • Front-End-Acceleration durch:
  • Image Scaling & Handling: Bilder werden auf dem Server skaliert, Bildformate werden angepasst (Beispiel: webp für Chrome)
  • Minifying: Reduzierung des HTML Codes erfolgt automatisch
  • Render Queue Optimization: Optimierung der Ladevorgänge im Browser

Schnelle, agile Entwicklung von neuen Shop-Features

  • Sevenval FIT integriert sich nahtlos in gewünschtes Entwickler-Setup
  • Bisherige Toolchain bleibt erhalten
  • Agile Development und Continuous Integration wird unterstützt
  • Adaptation Instructions ermöglichen Steuerung von CSS und Content bezüglich Gerätefähigkeiten (z.B. Webfonts, Serverseitiges Progressive Enhancement usw.


Fazit:

Sevenval FIT und die Intershop Commerce Suite…

… verkürzen die Time-to-Market
… bieten hochwertiges Responsive Design durch serverseitige Unterstützung
… erreichen perfekte Performance auf allen Kanälen
… sind mit den gängigen Developer-Tools kompatibel

Your Tools, Your Rules!

Googles neuer Algorithmus: Wie Sie Conversion Verluste vermeiden

Was E-Commerce-Anbieter jetzt tun müssen

  • Mobile Landingpages die auf Desktopseiten verweisen sind zu wenig – jede relevante Seite braucht eine mobile Lösung
  • Linkstrukturen überprüfen und mittels Device Detection verbessern
  • Performance & Usability optimieren
  • Zoomen und horizontales Scrolling vermeiden

Köln/Berlin, 20. März 2015 – Ab dem 21. April bewertet Googles neuer Algorithmus erstmals den Bedienungskomfort von Webseiten für mobile Nutzer. Webseiten mit langen Ladezeiten und einer schlechten Darstellung für mobile Geräte werden mit einer schlechteren Platzierung in Suchergebnissen bestraft. Dies ist eine einschneidende Änderung, die vor allem E-Commerce-Anbieter beachten müssen, um Ihre Conversion Rate zu halten oder zu verbessern. Schließlich geht Googles „mobile friendly“-Initiative mit wachsenden Zahlen im Mobile Commerce einher. Continue reading

Sevenval auf der Internet World 2015

Internet-World

20 Hallen | 13.500 qm | 350 Aussteller
Vom 24. – 25. März öffnen sich die Türen der Internet World in München.

Wir sind in diesem Jahr auf einem Partnerstand mit Intershop.
Treffen Sie uns in Halle B1, Standnummer  E 335.

Wir präsentieren u. a. unsere Kooperation mit Intershop. Wir haben die Commerce Suite und Sevenval FIT 14 für einen großen Online-Händler zu einem Tool verschweißt. Damit vereinfachen wir die Erstellung und voll responsive Auslieferung von Webshops. Unsere Kollegen Sascha Langfus, André Langensiepen und Andrea Bergamaschi werden vor Ort für Sie da sein. Unter hello@sevenval.com oder telefonisch unter +49 (0) 221 84 630 0 können Sie bereits im Vorfeld Termine vereinbaren.

Außerdem geben wir Ihnen natürlich auch vor Ort Auskunft zu Googles neuem Algorithmus und wie wir Ihnen helfen können, damit kurzfristig und pragmatisch umzugehen. Mehr zu unter diesem Thema finden Sie auch hier: http://blog.sevenval.com/4027/googles-letzte-warnung/

Sevenval auf der Mobile Tech Conference 2015

Unser CTO, Roland Guelle (@rolandguelle) spricht auf der Mobile Tech Conference 2015 in München über Front-End Development: Embedding the Server

Wann? Mittwoch, 25. März 2015 – 11:30 bis 12:30

Wo? Raum: Forum 1

Während das Front-End durch neue Endgeräte und Webstandards sehr dynamisch ist, sind die Back-End-Systeme von Unternehmen wenig beweglich. Oft wird daher zugunsten des eigenen Back-Ends das schwächste Glied der Kette belastet – der Browser. Ein Lösungsansatz ist, Rohdaten über REST-APIs aus Backend-Systemen zu übernehmen, und ein Rendering des Front-Ends im Client. Ohne Flexibilität zu verlieren, kann bei der Front-End-Entwicklung ein “Intermediate Node” eingefügt werden, um Aufgaben des Renderings auf den Server auszulagern und den Client zu entlasten. Technologien wie CDN und RESS ermöglichen hier die Einbeziehung von Servertechnologien für den Front-End-Entwickler, ohne die Back-End-Architektur zu belasten.

Während der Session wird anhand von Beispielen aus der Praxis erklärt, wie ein solcher “Intermediate Node” oder Front-End-Server arbeitet, welche Funktionalitäten er im Detail liefern kann und welche Performancevorteile damit ermöglicht werden.

Sevenval ist offizieller Partner der Mobile Tech Conference 2015 (#mtc15)
23. bis 26. März 2015 | München

Googles letzte Warnung

Webseiten ohne mobile Ausgabe müssen ab Mitte April mit schlechterem Ranking rechnen (English version below)

  • Anpassung des Google Algorithmus kann Unternehmen ohne einen mobilen Webkanal von der ersten Seite der Suchergebnisse verdrängen
  • Wichtig ist die Konsistenz zwischen mobiler und normaler Webseite
  • Wer bis zum 21. April nicht reagiert, wird mit schlechterem Ranking bestraft
  • Tausende Unternehmen wurden bereits von Google angeschrieben
  • Sevenval stellt kurzfristige Lösungen vor

Köln,  10. März 2015 – Google hatte bereits im Herbst 2014 die ersten Schritte gemacht. Mit der Initiative „mobile friendly“ wurde von Google beschrieben, welche Kriterien für gute mobile Webseiten erfüllt sein müssen. Jetzt macht Google ernst: Ab dem 21. April führt eine schlechte Mobile Usability zu einem schlechteren Ranking in Suchergebnissen. Dabei ist auch darauf zu achten, dass das mobile Angebot die Inhalte der normalen Webseite konsistent wieder gibt. Wer gar kein mobiles Angebot hat, muss ebenfalls handeln. Werden Smartphone- oder Tablet-Nutzer gezwungen Desktop-Webseiten aufzurufen, führt dies ebenfalls zu einem schlechteren Ranking.  Dies bedeutet im schlimmsten Fall, dass ein Unternehmen mit seinen Produkten nicht mehr auf der ersten Ergebnisseite zu finden ist.

Mit dem 21. April hat Google erstmals vorab bekannt gegeben, wann ein neuer Algorithmus eingeführt wird. Das liefert den Stichtag für alle Online-Unternehmen, um spätestens jetzt eine schnelle Lösung für die Erfüllung der Google Kriterien zu finden und ihre Webangebote auch mobil optimiert anzubieten.

Sevenval bietet ab sofort pragmatische Hilfe und erklärt Unternehmen, wo sie aktuell stehen und was für Ihr mobiles Angebot zu tun ist, um mit Googles neuem Algorithmus nicht in Schwierigkeiten zu geraten.

Jan Webering, Gründer und CEO von Sevenval, sieht vor allem bei E-Commerce-Unternehmen dringenden Handlungsbedarf: „Klar ist, dass alle Online-Händler jetzt reagieren müssen – es drohen erhebliche Conversion Verluste,  wenn der Shop am 21. April nicht für mobile Endgeräte optimiert ist.  Wir bieten zum einen über unsere Technologie Unit eine taktische Lösung mit der die Unternehmen dem Stichtag von Google gelassen entgegen sehen können. Zum anderen helfen wir mit unserer Consulting Unit eine strategische Lösung zu finden, die das jeweilige Unternehmen langfristig mobile friendly aufstellt.“

 

Google’s final warning

Non-mobile friendly websites must prepare for declines in rankings starting mid-April.

  • The changes being made to the Google algorithm could eliminate websites that are not mobile friendly from first page search results.
  • The most important factor is the consistency between the mobile and desktop versions of the website.
  • Companies who do not react by April 21st will be penalized with a decline in rankings.
  • Google has already contacted thousands of companies.
  • Sevenval recommends short-term solutions to avoid the consequences of Google’s search ranking’s downgrade.

Cologne, March 10th, 2015 – Google made the first steps starting in the Fall of 2014 with their initiative “Mobile Friendly.” Google described which criteria should be fulfilled for mobile sites to be considered satisfactory. The search giant is now taking their initiative to the next level. Starting on April 21st, sites with poor mobile usability will decline in the search ranking results. It is important to pay special attention to the fact that the mobile content and services are consistent with that of the desktop website. Those companies without a mobile presence need to act promptly. An additional drop in the rankings will be issued to those sites providing the desktop website for smart phone and tablet users. The worst case scenario is that companies and their products will no longer be found on the first page of Google’s search results.

According to Google, a new algorithm will be released on April 21st. This day serves as a deadline and major turning point for all companies with an online presence. They have until April 21st to find a solution for meeting Google’s criteria and go mobile friendly.

Sevenval offers a practical solution. It helps companies identify how mobile friendly they are now and how they can expand their mobile services in order to avoid the consequences that may come with the implementation of Google’s new algorithm.

Jan Webering, founder and CEO of Sevenval, sees an immediate need for action among E-Commerce companies: “It is clear that online providers need to react. There is a big risk of conversion loss when their websites aren’t optimized for mobile devices by April 21st. Our technology unit is offering a tactical solution which will help organizations meet the deadline without fearing it. In addition, our consulting unit can help companies create and setup a long-term mobile friendly strategic solutions.”

screen.width is still useless

by Johannes Koch (johannes.koch@sevenval.com )

In a 2013 article, Peter-Paul Koch concluded that “screen.width/height is completely unreliable.” The main reason being that some browsers provide values in physical pixels, while others measure “the width and height of the ideal viewport; the one you get when using width=device-width.

Which option is the preferred one? Is there an “official” definition? Currently there is no official definition, however there has been some past work which has aimed at providing a standard. The in CSSOM View Module, W3C Working Draft 17 December 2013 states:

The width attribute must return the width of the output device, in CSS pixels.
The height attribute must return the height of the output device, in CSS pixels.

In January 2015, we decided to Continue reading

RESS Server Architektur: Das bessere Responsive Web Design!

Nachdem wir uns in den ersten beiden Teilen dieser Kleinserie zuerst den Definitionen hinsichtlich der Ansätze RWD und RESS sowie den Vor- und Nachteilen des RWD-Konzepts gewidmet haben, folgt nun der dritte Teil, welcher die Stärken und Schwächen einer RESS Server Architektur näher vorstellt.

Die Weiterentwicklung einer RWD Architektur zu einer RESS Server Solution stellt aus diversen Gesichtspunkten einen enormen Mehrwert dar. Maßgeblich sind hier die folgenden Vorteile zu nennen:

Vorteile RESS

Allgemein:

  • Nutzung einer Device Database zur Device- und Feature Detection – optimale Ausgabe für das Endgerät
  • Einfaches Update der Device Database um neue Endgeräte, Browser und Betriebssysteme hinzuzufügen
  • Verringertes Datenvolumen – es wird nur der benötigte Inhalt ausgeliefert
  • Serverseitige Bildkompression und –transformation (z.B. in andere Bildformate)
  • Hohe Performance – durch serverseitige Verarbeitung und entsprechende Caching-Mechanismen
  • Seitenladeverhalten wird positiv beeinflusst durch:
    • Optimale CSS und Images
    • JavaScript Minimierung
    • Reduzierung von http-Requests
    • Reduzierung der Bytes der Webseite (GZIP)

Sichtweise Business:

  • Neue Endgeräte können leichter integriert werden, somit schnellere Marktdurchdringung und bessere Time-to-Market.
  • Saubere Trennung zwischen Front- und Backend, dadurch entkoppelte Entwicklung und Maintenance möglich
    • In der Konsequenz können dadurch aus Business-Sicht Anforderungen schneller im Frontend an die Nutzer ausgerollt werden.
    • Dadurch entsteht eine höhere Innovationsperformance
  • Serverseitige Integration von weiteren Komponenten möglich – wie z.B. A/B Testing Module, Analytics etc.

Optimales Setup für die Analyse von Kennzahlen und Ableitung von geeigneten Maßnahmen zur Steigerung der Conversion Rate.

Nachteile RESS

Eine RESS Server Architektur bedeutet für den Kunden in der Regel ein höheres initiales Investment. Um eine möglichst optimale RESS Architektur erfolgreich zu realisieren, müssen weitere Technologien betrachtet und evaluiert werden, um z.B. das Seitenladeverhalten zu beschleunigen, als auch die Skalierung und Komprimierung von Grafiken performant abbilden zu können.

Ergänzend zum RWD Konzept müssen die serverseitigen Komponenten selbst entwickelt werden oder durch bestehende Technologien am Markt abgedeckt werden. In beiden Szenarien muss sich der Kunde mit diesen Themen auseinandersetzen – unabhängig davon ob er bestehende Lösungen einkauft oder ggf. selbst entwickelt:

  • Erweiterung der Serverkomponente – mehr Intelligenz im Backend bedingt auch eine entsprechende Infrastruktur
  • Definition der serverseitigen Prozesse
  • Evaluierung von Technologien um z.B. Grafiken zu verarbeiten, JavaScripts zu minimieren, oder Seitenladeevents zu beeinflussen etc.
  • Know-how-Aufbau im Entwicklungsteam
  • Kostenbetrachtung im Hinblick auf die Wartung und den Support der eingesetzten Technologien
  • Kosten hinsichtlich der Anschaffung und Pflege einer Device Database

Fazit

Zusammenfassend lässt sich nun sagen, dass durch die beschriebenen Vorteile der RESS Server Architektur im Vergleich zu einem klassischen RWD-Ansatz besser auf neue Anforderungen und Nutzererwartungen eingegangen werden kann. Darüber hinaus ist ein positiver Effekt auf die Maintenance-Aufwände zu erwarten.

Dies kommt den Business-Zielen zugute, da die Nutzerzufriedenheit höher ist, was sich wiederum in der Conversion Rate (CVR) niederschlägt. Der Return on Invest ist hierdurch früher erreicht und die time-to-market für neue bzw. verbesserte Features verkürzt sich durch eine klare Trennung von Frontend- und Backend-Prozessen bzw. deren Logik. Ebenso sind der Betrieb und Wartung deutlich besser kalkulierbar. Anpassungen für neue Geräte und Browser fallen weniger aufwändig aus und sind damit deutlich schneller produktiv ausgerollt. Es entstehen keine, bzw. nur minimale Verzögerungen um neue Endgeräte zu bedienen. Die Total Cost of Ownership sind verglichen mit einem RWD-Ansatz günstiger und mit steigenden Erfahrungswerten langfristig planbar.

Und last but not least: Die Nutzer sind zufriedener und fühlen sich und ihre Erwartungen besser berücksichtigt. Dies wirkt sich positiv auf die Nutzungszahlen, als auch die Conversion Rate aus. Daher sollten die Erwartungen und der mögliche Impact vor einer Technologieauswahl analysiert und unter den vorgestellten Gesichtspunkten bewertet werden.

Warum klassisches Responsive Web Design (RWD) nicht das Maß aller Dinge ist!

Nach dem wir zuletzt die Methoden RWD und RESS kurz verglichen haben, vertiefen wir hier die Betrachtung vom klassischen Responsive Web Design. Mit dem Aufkommen einer neuen Generation von Endgeräten mit unterschiedlichsten Spezifikationen und Bildschirmgrößen hat sich Responsive Web Design als Standard bei der Umsetzung eines Webauftritts etabliert. Dennoch ist dieser Ansatz kein Allheilmittel und es gibt Anforderungen und Herausforderungen, welche mit Hilfe von klassischem Responsive Design nicht optimal gelöst werden können. Nachfolgend werden die jeweiligen Vor- und Nachteile des Ansatzes dargestellt und bewertet.

Vorteile RWD

Das RWD-Konzept bietet viele Vorteile gegenüber Einzelentwicklungen, oder „Sonderkanälen“ für dedizierte Endgeräte. Dies sind unter anderem die folgenden Punkte:

  • Es muss nur eine generische Content-Basis für alle Endgeräte erstellt werden
  • Kein Spezialkanal notwendig (t.example.com, m.example.com,…)
  • Einheitliche Inhalte und Prozesse für alle Endgeräte (z.B. synchroner Warenkorb)
  • Gebündelte Suchmaschinen-Optimierung (für eine URL)
  • Querverlinkungen sind möglich (Newsletter von PC, Tablet, Smartphone…)
  • Einmalige Entwicklung für alle Endgeräte
  • Eine zentrale Präsentationsschicht
  • Sparsame Anforderungen an die Serverlandschaft

Nachteile RWD

Bereits 2011 hat Luke Wroblewski die Nachteile von RWD dargestellt und gilt als „Mitbegründer“ des RESS Ansatzes (Responsive Web Design mit server-seitigen Komponenten). Die Nachteile stellen sich wie folgt dar:

Generell:

  • Es wird eine allgemeingültige Basis für alle Endgeräte vorgesehen – die Qualität der Anpassung ist nicht optimal.
  • Die Darstellung übernimmt das Endgerät, bzw. der Browser. Mittels unterschiedlicher Techniken muss dieser Client entscheiden, welche Inhalte wie angezeigt werden können.
  • Die Adaption kann und muss allein auf dem Client erfolgen.
  • Die Prozesse sind auf allen Endgeräten gleich – und werden ohne Anpassung aus dem Backend übernommen
  • Es werden immer alle Daten übertragen, unabhängig davon ob sie dargestellt werden können oder nicht.

Sichtweise Business:

  • Durch die einheitliche Content-Auslieferung für alle Endgeräte, werden mehr Daten übertragen als für das jeweilige Endgerät nötig sind. Aufgrund der längeren Übertragungszeiten und intensiveren Rechenleistungen verzögert sich die Darstellung auf dem Endgerät.
  • Funktionen werden auf allen Endgeräten gleich abgebildet (keine optimierte Version für das Endgerät des Anwenders, z. B. Touch Eingaben wie Slider o. ä.).
  • Wegen der schlechteren Performance sinkt erfahrungsgemäß die Akzeptanz beim Kunden – die Folge sind Abbrüche, oder eine rückläufige Entwicklung der Conversion Rate (potenzieller Umsatzverlust!)
  • Hohe Investitionen, wenn RWD unternehmensweit eingeführt werden soll. Prozesse müssen neu definiert und aufgesetzt werden. Die Konzeption über sämtliche Ausgabekanäle hinweg ist aufwändig, insbesondere die Harmonisierung der Backendlandschaft (CRM, CMS, ERP, etc.) stellt eine große Herausforderung dar.
  • Durch die steigende Anzahl von neuen Endgeräten, Browsern und Betriebssystemanbietern gestaltet sich die Pflege der RWD Lösung aufwändiger (erhöhte Maintenance).
  • Dadurch, dass immer die komplette Webseite an die anfragenden Endgeräte ausgeliefert wird, muss sichergestellt werden dass keine unerwünschten Nebeneffekte bei neuen Endgeräten auftreten.
  • Die Analyse, wo die Inkonsistenz auftritt und wie der Fehler behoben werden kann führt zu erhöhtem Entwicklungs- und Testaufwand.
  • Die Wartbarkeit der Webseite wird sukzessive erschwert, da der Code durch neue Adaptionsregeln immer komplexer wird.

Fazit

Nach Lesen des Artikels macht es den Anschein, dass das klassische Responsive Web Design ein Auslaufmodell sei, was jedoch so nicht stimmt. Vor allem für Blogs, kurzfristige Kampagnenseiten oder den Webauftritt für KMUs  ist dieses Konzept nach wie vor passend und zeitgemäß.

Größeren Konzernen sowie Unternehmen, welche über den Webauftritt Transaktionen abwickeln, könnte eine solche Umsetzung jedoch Schwierigkeiten bereiten.  Mangelhafte Anpassungen und schlechte Performance einer Webseite werden von E-Commerce-Kunden umgehend bestraft: Laut Kissmetrics verlassen 40 % aller Nutzer eine Webseite, die länger als drei Sekunden lädt. Jede Sekunde Verzögerung verringert die Conversion Rate eines Webshops um sieben Prozent. Infolgedessen führt dies natürlich auch zu einem Imageverlust des Unternehmens.

Des Weiteren sollte man vor der Umsetzung eines Webprojekts die Gesamtkosten betrachten und sich nicht von Initialkosten blenden lassen. Es stellt sich die Frage, welche Betriebskosten anfallen. Welche Kosten entstehen, wenn die Webseite an ein neues Smartphone oder ein Browser-Update angepasst werden muss? Welche Bugs und Anpassungen können inhouse gelöst werden und was muss manuell gemacht werden?

Wer für alle Geräte eine optimale Darstellung ohne Bugs anstrebt, braucht eine RESS-Lösung, um die Betriebskosten für diese Ansprüche niedrig zu halten.